
Luftbefeuchter – für eine optimale Luftfeuchtigkeit
Der menschliche Organismus empfindet eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent als angenehm. Gemessen wird die Luftfeuchtigkeit durch einen sogenannten Hygrometer. Dieser ist in den meisten Geräten zur Luftbefeuchtung integriert, um automatisch für gutes Raumklima zu sorgen. Zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung, zu niedrig Luftfeuchtigkeit kann schädliche Folgen für die Gesundheit haben. Der einfachste Weg, um sicherzustellen, dass Dein Kind nachts und tagsüber in seinem Zimmer das medizinisch empfohlene Raumklima erlebt, lohnt sich die Anschaffung eines Luftbefeuchters. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder dadurch deutlicher ruhiger schlafen als bei zu trockener Luft und seltener krank werden.
Moderne Produkte befeuchten die Luft entweder durch Verdunstung oder Ultraschallverneblung. Um eine gleichbleibend hohe Qualität dieses Prozesses zu garantieren und die Bildung von Keimen zu verhindern, musst Du die Gebrauchsanleitung des jeweiligen Geräts beachten. Neben regelmäßigem Nachfüllen von Wasser und dem Reinigen oder Austausch des Filters können weitere Wartungsschritte nötig sein. Das klingt komplizierter als es In Wahrheit ist – auch beim Staubsauger oder dem Geschirrspüler sind an und ab einfache Handgriffe notwendig, damit diese reibungslos funktionieren.
Luftbefeuchter im Kinderzimmer – was muss beachtet werden?
Bei der Wahl des Luftbefeuchters solltest Du darauf achten, dass das Gerät für eine Raumgröße ausgelegt ist, die dem Kinderzimmer bei Dir daheim entspricht. Wichtig ist zudem eine leise arbeitende Lösung, denn die nächtlichen Träume sollen ja nicht durch unangenehme Geräusche gestört werden. Aus Gründen der Sicherheit ist von Produkten, die Wasser bei hohen Temperaturen verdampfen lassen, unbedingt abzuraten – hier besteht die Gefahr von Verbrühungen durch heißes Wasser.
Für das Kinderzimmer eignen sich die Techniken Verdunsten und Ultraschallvernebeln. Beim Verdunsten wird das Wasser auf eine große Fläche verteilt und findet von dort seinen Weg in die Luft. Beim Ultraschallvernebeln zerstäuben Schwingungen Wasser in feinste Tröpfchen. Wenn möglich, wirst Du den Luftbefeuchter im Kinderzimmer hoch platzieren, beispielsweise auf einem Schrank, damit die Kleinen ihn nicht gar nicht erst erreichen können. Achte zudem darauf, nicht durch ein Elektrokabel oder das Gerät selbst unbeabsichtigt eine Stolperfalle zu legen.
Freie Wahl hast Du beim Design. Es gibt speziell für das Kinderzimmer entworfene Befeuchter, die besonders sauber und leise arbeiten und auch für Babys zugelassen sind. Andere Geräte punkten durch integrierte Beleuchtung, die zur Beruhigung des Kinds beim Einschlafen beiträgt. Grundsätzlich haben Produkte von Markenherstellern den Vorteil von hoher Nachkaufsicherheit für Zubehör und Verbrauchsmaterialien. Ein gesundes Raumklima darf Dir ruhig ein paar Euro mehr wert sein.